Nadine V., 40

Arbeitet als Hebamme in Köln. Zu AGENTAMED kam sie über „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ und als alleinerziehende Mutter schätzt sie vor allem die zeitliche Flexibilität.

Warum ich Hebamme bin:

Ich habe meinen heutigen Beruf im Rahmen eines Schülerpraktikums in der elften Klasse kennen und lieben gelernt, als ich eine freiberufliche und auf Hausgeburten spezialisierte Hebamme begleiten durfte. Direkt nach dem Abi habe ich dann die Ausbildung begonnen und helfe nun seit fast 20 Jahren Eltern bei der Geburt ihrer Kinder. Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, gemeinsam mit ihnen diese Ausnahmesituationen zu erleben. 

Vor meiner Zeit bei Agentamed:

Lange Jahre habe ich fest angestellt in Kliniken gearbeitet und dabei auch miterlebt, dass die Geburtshilfe immer schwieriger wird. Auch, weil der massive Hebammenmangel zu vielen echten Überlastungs- und Grenzsituationen führte. Als dann auch noch die Trennung von meinem Mann erfolgte, war für mich klar: Es muss sich etwas verändern. Über einen Wechsel in die Zeitarbeit hatte ich schon etwas länger nachgedacht, aber nun war ich bereit für den Sprung ins Ungewisse. Für AGENTAMED wurde ich dann von einer Mitarbeiterin geworben.  

Seit meinem Neustart bei Agentamed:

Ich arbeite 120 Stunden im Monat, kann sie mir aber eigenständig einteilen – diese Flexibilität ist für mich als alleinerziehende Mama enorm wertvoll. Meist bleibe ich mehrere Monate bei einer Klinik, das gibt mir genug Zeit, mich gut in die Abläufe, Praktiken und Teams vor Ort einzufügen. Als Zeitarbeiter kann man also gar nicht „einrosten“ oder betriebsblind werden und das finde ich gut so. Ich lerne immer neue Methoden kennen und habe auch nach fast 20 Jahren im Job nicht ausgelernt.

Ich möchte gern mit dem Vorurteil gegenüber Zeitarbeit aufräumen,

dass wir schlecht bezahlt werden. In der Gesundheitsbranche ist das Gegenteil der Fall. Zudem übernimmt AGENTAMED die Versicherungskosten. Außerdem zögern viele vor einem Wechsel, weil sie sich sorgen, nicht mehr zu einem festen Team zu gehören – ich hingegen wurde bislang von allen Kolleginnen und Kollegen stets sehr nett empfangen und eingearbeitet. Sich schnell auf neue Menschen einzulassen, gehört bei uns ja ohnehin zum Alltag dazu.