Vergangene Woche wurden im Zuge der Koalitionsverhandlungen auch Projekte zur Pflege vereinbart, doch Patientenschutz und Pflegerat bleiben skeptisch. Zwar sollen zusätzlich 8.000 Fachpflegestellen in Altenheimen geschaffen werden, doch reicht das?

Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz empfindet das als einen ungedeckten Scheck zu Lasten der Pflegebedürftigen, denn aus welchen Töpfen das Geld kommen soll, steht bislang nicht fest. Das Onlineportal SpringerPflege zitiert ihn: “Die Pflegepläne der GroKo sind wie ein Silvesterfeuerwerk. Wenn der Rauch verzogen ist, bleibt nicht viel übrig.”

Enttäuscht zeigt sich auch Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats. Seiner Meinung nach sind die geplanten 8.000 Stellen bei in Summe 13.600 Pflegeheimen lediglich ein “Tropfen auf den heißen Stein”. Zudem falle die GroKo damit um etwa 1,6 Milliarden Euro hinter die Vereinbarungen aus den Jamaika-Verhandlungen zurück. Damals war ein vollständiger Ausgleich der Kosten für Behandlungspflege zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung vereinbart worden.

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