Melissa S., 26

Arbeitet als Personaldisponentin für Agentamed in Hamburg. Sie fährt mit Inlinern zur Arbeit und möchte einführen, dass bei erfolgreicher Personalvermittlung im Büro laut gejubelt wird.

Warum ich Personaldisponentin bin: Nach dem Abitur wollte ich die ganze Welt bereisen. Nach Zwischenstopps in Australien und Südostasien bin ich der Liebe wegen knapp zwei Jahre in London „hängengeblieben“. Als Sachbearbeiterin habe ich in England den Job als Recruiter kennengelernt. Es war aufregend: Es war einfach kein eintöniger Job vor dem Computer, sondern echter Kontakt mit echten Menschen. Es war emotional und voller Leidenschaft. Es wurde gejubelt, wenn Personal erfolgreich vermittelt wurde. Das würde ich hier auch gern einführen. (lacht)

Vor meiner Zeit bei Agentamed: Zurück in Deutschland habe ich meine Ausbildung als Personaldienstleistungskauffrau begonnen. Natürlich muss man sich hier mit anderen Gesetzen auseinander setzen und sowohl die telefonische und persönliche Kundenbetreuung als auch der Außendienst läuft ein bisschen anders. Aber ich bin im Job hängengeblieben, weil ich wirklich gern mit Menschen zusammenarbeite. Und natürlich ist es schön, wenn man sowohl Kunden als auch Personal am Ende des Tages möglichst effizient zusammengebracht hat.

Diese Effizienz, die Orientierung an Zahlen und Zielen übertreiben manche Personaldienstleister jedoch. Man fühlt sich als Personaldisponentin ständig unter Druck gesetzt, muss soundso viele Kunden gewinnen und soundso viele Gespräche führen. Ständig klingelt das Telefon. Man ist im Dauerstress und kommt doch irgendwie zu nichts. Das wollte ich nicht mehr und habe mich nach einer Alternative umgesehen. Über eBay-Kleinanzeigen bin ich auf Agentamed aufmerksam geworden.

Seit meinem Neustart bei Agentamed: In der kurzen Zeit seit meinem Start bei Agentamed habe ich mich in meinem kleinen Team gut eingelebt. Es geht sehr familiär zu – ich komme mit Inlinern zur Arbeit und bringe meinen Hund mit ins Büro. Das ist cool. (lacht)

Ich kann eigene Ideen einbringen und habe durch meine Drei-Tage-Woche genügend Zeit für mich selbst. Ich wollte meine Lebenszeit nie unter Wert verkaufen – und nun kann ich nebenbei sogar noch mein Fernstudium zur Heilpraktikerin absolvieren.

Ich möchte gern mit dem Vorurteil gegenüber Zeitarbeit aufräumen, dass Zeitarbeit Sklavenhandel ist. Ganz ehrlich: Jeder Angestellter in jedem Berufszweig muss dem Arbeitgeber Geld einbringen. Agentamed trägt sogar dazu bei, dass Gesundheitsprofis ihre Berufung wieder entdecken. Jobanfänger können sich austesten und spezialisieren. Das ist ein wirklich fairer Deal für alle Beteiligten.