Aktuell debattiert der Deutsche Bundestag über zwei Anträge zur besseren Personalausstattung in der Alten- und Krankenpflege. Mag sich die Bildung einer neuen Regierung auch noch hinziehen – in einem Punkt sind sich parteiübergreifend alle einig: Es müssen schnell Lösungen her. Zeitarbeit kann den Notstand abfedern.

Die ÄrzteZeitung berichtete jüngst über die Anträge, die sich mit der Personalsituation in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen beschäftigen. Nur: Wie und wo qualifiziertes Personal zu finden ist und wer es finanziert, darüber gehen die Meinungen auseinander.

Krankenpflegekräfte gingen nach 13 Jahren aus dem Beruf, Altenpflegekräfte bereits nach acht Jahren. Darauf machten die Grünen aufmerksam. Harte Werte, die verdeutlichen, wie kräftezehrend diese Branche für den Einzelnen ist. AGENTAMED verfolgt das Ziel, Gesundheitsprofis aller Branchen, in ihrem Job wieder neu zu starten – das ist die Hauptzielsetzung unserer Idee von #lebensZEITarbeit

Die Linke fordert bspw. verbindliche Personalschlüssel statt der aktuell diskutierten “Personaluntergrenzen”: eine Pflegekraft für zwei Bewohner im Tagdienst und im Nachtdienst von eins zu 20 als vorläufige Mindestpersonalbesetzung in stationären Pflegeeinrichtungen. Dagegen argumentiert die CDU, dass man die individuellen Anforderungen einzelner Einrichtungen nicht alle über einen Kamm scheren könne. Einigen sich beide Seiten nicht, setzt das Bundesgesundheitsministerium bis zum 1. Januar 2019 die Untergrenzen per Rechtsverordnung fest.

Aus der FDP kam ein Vorschlag, die Rückkehr von Teil- in Vollzeit zu erleichtern. Pflegehelfer sollten sich leichter zu Fachkräften weiterqualifizieren können. Zudem müsse es mehr familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und eine bessere Gesundheitsvorsorge für die Pflegekräfte geben. All das sind wichtige Bedürfnisse, dem die Anstellung in Zeitarbeit bereits verstärkt Rechnung trägt.