Nick P., 25

Arbeitet als Operationstechnischer
Assistent (OTA) in Hamburg, liebt seinen
Job und hat mittlerweile seinen zweiten
Neustart bei Agentamed.

 

 

Warum ich OTA bin: Das Sozial- und Gesundheitswesen ist mir im Grunde genommen in die Wiege gelegt worden: Meine Mutter ist examinierte Krankenschwester und auch meine Tante war als Pflegedienstleitung in einem Krankenhaus tätig. Über sie bekam ich auch meine erste Stelle als Hospitant im OP. Es war unbeschreiblich. Ich habe mich sofort in diesen Beruf verliebt. Ein künstliches Hüftgelenk. Ich erinnere mich wie gestern.

Vor meiner Zeit bei Agentamed: Ich habe vor Agentamed tatsächlich für eine andere Zeitarbeitsfirma in Hamburg gearbeitet. Es war damals eine tolle Möglichkeit, mich in meiner neuen Wahlheimat zurecht zu finden, doch nach einiger Zeit überwogen die Diskrepanzen. Ich fühlte mich als Arbeitnehmer einfach nicht ernst genommen.

Im Dienst lernt man natürlich das Personal kennen – Festangestellte und auch Leute aus anderen Zeitarbeitsfirmen. Und so bin ich ins Gespräch mit Kollegen von Agentamed gekommen und habe gemerkt, dass es auch anders geht. Dass Geschäftsführer sich auch für Mitarbeiter einsetzen können. Das hat mich überzeugt.

Seit meinem Neustart bei Agentamed: Eigentlich habe ich schon meinen zweiten Neustart bei Agentamed. Meine erste Zeit vor ein paar Jahren war top. Versprechungen wurden gehalten, die Abstimmung klappte, das Team hat funktioniert. Aber dann habe ich ein Angebot bekommen, das ich nicht ablehnen konnte. (lacht)

Mir wurde die Projektleitung zur Einführung eines hochpräzisen roboterassistierten Operationssystems angeboten. Ich sollte das Projekt also mit etablieren und dabei die Fachbereichsleitung übernehmen. Tja, das klang wie ein Traum. Ich habe aus tiefster Überzeugung sehr viel Energie und Zeit in die neue Aufgabe gesteckt, doch die innerbetrieblichen Beziehungen wurden immer schwieriger.

Als ich eines Tages merkte, dass ich mit dem Schließen der eigenen Haustür am Abend noch lange nicht die Klinik-Tür hinter mir gelassen hatte, ich also die Arbeit und den Frust auch immer wieder mit nach Hause nahm, war es Zeit für einen Neustart. Und weil ich damals absolut im Guten mit Agentamed auseinander gegangen bin, bin ich jetzt wieder hier.

Ich möchte gern mit dem Vorurteil gegenüber Zeitarbeit aufräumen, dass wir „nur immer an den Feiertagen freihaben möchten.“ Genau so habe ich es ein Mal gehört. Ich hatte meinen ersten Tag in einem neuen Haus, habe mich nett und freundlich vorgestellt, einen guten gemeinsamen Dienst gewünscht und dann das. „Du bist ja nur bei der Zeitarbeit, weil du jeden Feiertag freihaben möchtest.“ Zack. Das hat gesessen. Ich bin jemand, der gern Bereitschaftsdienste macht. Und ich bin jemand, der Vorurteile wirklich nicht mag. Zeitarbeiter werden öfter mal degradiert – das finde ich richtiggehend beschämend. Wir sind fachlich auf einem sehr hohen Niveau.